FF-Schule kann wachsen . Stadtgemeinde verkauft vier Hektar Fläche an Landesfeuerwehrverband. Damit wird für langfristige Ausbauten des Katastrophenschutzzentrums vorgesorgt.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 12. Juli 2017 (05:50)
NOEN, Stadtgemeinde Tulln
Freuen sich über die Erweiterung von NÖ Landesfeuerwehrschule und -kommando: Büroleiter Martin Boyer (Landesfeuerwehrkommando), Bürgermeister Peter Eisenschenk, Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner und Vizebürgermeister Harald Schinnerl.

Mit großer Mehrheit (nur die Grünen stimmten dagegen) beschloss der Gemeinderat den Verkauf der östlich an die Landesfeuerwehrschule angrenzenden Flächen in der Langenlebarner Straße. Das NÖ Landesfeuerwehrkommando will sein Katastrophenschutz-Zentrum langfristig weiter ausbauen.

Fast 40.000 Quadratmeter, was der Fläche von etwa vier Fußballfeldern entspricht, wurden von der Stadtgemeinde an den Landesfeuerwehrverband verkauft. Insgesamt fließen dadurch knapp 3,4 Millionen Euro in die Stadtkasse.

„Wir sind sehr stolz, eine hochprofessionelle Institution wie die Landes-Feuerwehrschule bei uns in Tulln zu haben."

Bürgermeister Peter Eisenschenk: „Wir sind sehr stolz, eine hochprofessionelle Institution wie die Landes-Feuerwehrschule bei uns in Tulln zu haben. Jährlich erhalten bis zu 20.000 Feuerwehrleute aus dem ganzen Land und sogar aus der ganzen Welt hier Know-How, das Menschenleben retten kann.“ Das Katastrophenschutz-Zentrum ermögliche darüber hinaus die rasche Bereitstellung von Einsatzgeräten – von Sandsäcken bis Spezial-Fahrzeugen: „Eine bessere Verwendung für unsere Flächen kann man sich nicht wünschen.“

Erst kürzlich wurde eine neue Katastrophenschutzhalle eröffnet, in der hunderte Einsatzgeräte für den Kampf gegen Hochwasser, Sturm oder Schnee gebunkert sind. Durch den Ankauf der Flächen wird es dem Landesfeuerwehrverband möglich, das Gelände langfristig und nach Bedarf weiter auszubauen.

„Ich bin froh, dass es uns gelungen ist, erhebliche Flächen des Nachbargrundstückes von der Gemeinde Tulln zu erwerben. Es gibt uns die Möglichkeit zur Expansion, ohne das benachbarte Anrainer belästigt werden. Ich darf mich auf diesem Wege bei der Gemeinde für die konstruktive Zusammenarbeit bei der Geschäftsabwicklung herzlich bedanken“, betont Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner.