Zehn Punkte für Uganda: Graphic Novel von Tullner Autor

Erstellt am 06. Dezember 2022 | 15:45
Lesezeit: 2 Min
Historisches in Comic - Zehn Punkte für Uganda: Graphic Novel von Tullner Autor
Die Graphic Novel „Zehn Punkte für Uganda“ des Tullner Autors Ferdinand Rieder (re.) im Vermes Verlag erschienen.
Foto: Vermes Verlag (Comic-Cover) bzw. Marius Höfinger (Autor Rieder)
Ferdinand Rieder setzt einem historischen Ereignis ein Denkmal in Comic-Form.
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Im Sommer 1985 traf in Unterolberndorf eine Handvoll ugandischer Politiker zusammen. Das Zehn-Punkte-Programm, das die konspirative Gruppe im Hinterzimmer eines Gasthauses in dem kleinen niederösterreichischen Ort ausarbeitete, bereitete den Sturz des Regimes von Milton Obote vor.

Auch Ostbahn-Kurti wird gewürdigt

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Der Tullner Autor Ferdinand Rieder.
Foto: Marius Höfinger

„Es hat mich immer gewundert, dass noch niemand dieses historische Ereignis aufgegriffen hat“, sagt Ferdinand Rieder, der schon vor Jahren beschlossen hatte genau das zu ändern.

Der Tullner Autor schreibt seit vier Jahrzehnten Texte für Comics, von „Columbus“ in der Krone bis zu „Lois“ in der Bauernzeitung, aber auch für Kabaretts, beispielsweise das Wiener Simpl, wo er etwa die erste Conférence für einen gewissen Michael Niavarani verfasste.

„Das Ereignis an sich ist schon skurril, aber es fehlte noch ein wenig Fleisch für die Story“, berichtet Rieder.

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Die Graphic Novel „Zehn Punkte für Uganda“ ist im Vermes Verlag erschienen.
Foto: Vermes Verlag

Selbst sehr fußballaffin (noch mit 50 war der heute 75-Jährige in Zwentendorf für Tore gut), wurde der SV Kreuttal (Nachbarort von Unterolberndorf) kreativ eingebunden.

Ungefähr 1985 begann auch der Höhenflug von Ostbahn Kurti samt Chefpartie, die mit einer nicht unwichtigen Nebenrolle gewürdigt werden.

Ostbahn-Kurti-Haus-und-Hof-Zeichner Ronald Putzker ist schließlich auch derjenige, der zu Rieders Story die passenden Bilder zeichnete. Entstanden ist eine Graphic Novel zum Wohlfühlen, die von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhält.

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