Alte Motorräder als "brüderliche" Sammelleidenschaft . Drei Brüder in Langenrohr haben eines gemeinsam: Ihre Liebe zu alten Motorrädern. Die kann man jetzt im Privatmuseum bestaunen.

Von Alois Steinhauser. Erstellt am 28. November 2020 (03:31)
Präsentieren stolz ihre Sammlung alter Zweiräder: Herbert Franz (l.) mit Sohn Lukas und Bruder Willi (Mitte).
Steinhauser

Die Brüder Herbert, Willi und Anton Franz aus Neusiedl sammeln seit fast 30 Jahren Motorräder. Inzwischen sind es 30 Stück, vorwiegend sind es Puch Motorräder, Baujahr 1925 bis 1959 – top restauriert und fast alle fahrbereit.

Neben dem Sammeln von Oldtimern widmen sie ihre Aufmerksamkeit auch dem Sammeln und Restaurieren von MS 50 Stangl-Puch Mopeds.

Ein besonderes Prunkstück ist eine Ariel 500 ccm, Baujahr 1924 aus England. Weltweit sind davon nur noch vier Exemplare registriert. Die Maschine erreichte bei der Internationalen Oldtimermesse in Tulln im Jahre 2008 bei der Prämierung den ersten Platz.

Die Brüder haben nun zuhause in ihrem Heimatdorf ein kleines privates Museum eingerichtet, in dem man die Motorräder in aller Ruhe bewundern kann.

Ausgefallen ist zum Bedauern des Trios die heurige Franz-Josefs-Fahrt in Bad Ischl, bei der sie im Vorjahr noch teilgenommen hatten. Dafür sind die Brüder immer wieder bei Veteranenfahrten anzutreffen.