Wagram im Glück: Erfolgreiche Weinlese

Winzer am Wagram sind von der Qualität der Trauben und der Erntemenge begeistert.

Erstellt am 25. Oktober 2021 | 04:12
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Moritz und Astrid Hausdorf aus Neudegg bei der Weinlese.
Foto: Matthias Hausdorf

Bis Ende Oktober wird die Hauptlese in der Weinbauregion Wagram abgeschlossen sein. In den Kellern brodelt bereits der Sturm, als Vorbote auf den Jungen 2021er.

„Das Traubenmaterial ist heuer ganz besonders schön“, freut sich Norbert Greil, Obmann der Weinstraße Wagram. „Die Trauben sind gesund, die Zuckergradation verglichen mit den Vorjahren weit höher, die reifen Trauben enthalten mehr Säure.“ So gesehen ist der ,Wagram im Glück‘ in der österreichischen Weinlandschaft“.

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Von einer „schönen Säure“ spricht auch der Franz Paschinger, Chef im Felser Urbanihof. „Wir haben es in diesem Jahr mit fast paradiesischen Zuständen zu tun“, so Winzer Paschinger. „Es gab in unserer Weinbauregion keinen Hagel, können uns über eine quantitativ durchschnittliche Ernte mit sehr guten Qualitäten freuen.“

Es wird, so sind sich die Winzer einig, im Jahrgang 2021 elegante, schöne Weine mit Frucht und Würze geben, hohe Alkoholgehalte wie im Vorjahr aber kaum. 11,5 bis 12 vol. % dürfte der Alkoholanteil beim heurigen Jahrgang betragen.

Nach der Hauptlese geht es an die Ernte der hochreifen Reserveweine, die Lagenreserven, also die „wirklich großen Weine“, wie es Franz Paschinger ausdrückt.

Was der 2021er auf alle Fälle braucht, ist mehr Zeit. Norbert Greil ist überzeugt, dass sich die Fruchtigkeit der Weine erst später entfalten wird.