IFA Tulln für Recycling-Projekt ausgezeichnet

Mit dem Skarabäus prämieren die Wirtschaftskammer NÖ (WKNÖ) und das Land NÖ Ideen zu einer nachhaltigen Entwicklung der Abfallwirtschaft. Das IFA Tulln siegte mit dem Projekt Tex2Mat, der Entwicklung neuer Aufbereitungsmethoden für Textilabfälle.

Erstellt am 10. Oktober 2021 | 08:38
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Die Gewinner der Kategorie „Sonstige Einrichtungen“ (Mitte) Rudolf Wiesmüller (Wiener Neustädter Stadtwerke und Kommunal Service GmbH, 3. Platz), Matthias Slatner (IFA Tulln, 1. Platz), Klaus Gramer (HLUW Yspertal, 2. Platz) mit Anton Kasser (Vereinspräsident „die NÖ Umweltverbände“), Martina Holy (Obmann-Stellvertreterin Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement WKNÖ), Thomas Kasper (Fachgruppenobmann Entsorgungs- und Ressourcenmanagement WKNÖ) und Ö3-Moderatorin Olivia Peter
Foto: WKNÖ, Christian Husar

Der niederösterreichische Abfallwirtschaftspreis „Skarabäus“ wurde im Rahmen einer Gala in Brunn am Gebirge zum zweiten Mal vergeben. Innovationskraft und der besondere Einsatz für eine saubere Umwelt stehen dabei im Fokus. 

Die Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement der WKNÖ und das Land NÖ prämierten Projekte, die für positive Auswirkungen auf die Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit sorgen und von einem hohen Digitalisierungsgrad geprägt sind.

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Der Preis wurde in vier Kategorien vergeben: Betriebe mit unter sowie über 50 Mitarbeitern, sonstige Einrichtungen (Schulen/Unis, Verbände/Vereine, Gemeinden) und Start-ups. 

Das Projekt Tex2Mat des IFA Tulln zur Entwicklung neuer Aufbereitungsmethoden für Textilabfälle ist Sieger in der Kategorie „Sonstige Einrichtungen“.

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Die drei weiteren Gewinner

  • In der Kategorie „Betriebe unter 50 Mitarbeiter“ überzeugte die Denner GmbH (Laa an der Thaya) mit ihrem Projekt zur Rohstoffgewinnung mit einem 360 Grad Recycling-Verfahren durch Tonern.
  • Bei den Betrieben über 50 Mitarbeiter konnte sich die Hasenöhrl GmbH (Traiskirchen) mit dem TriTech ÖkoBeton, für den Hochbaurestmassen zielgerichtet upgecycelt werden, den ersten Platz sichern.
  • Bei den Start-ups konnte sich die CARBON RECOVERY GmbH (Wien) mit der Inbetriebnahme einer energieautarken Altreifen-Pyrolyseanlage durchsetzen.

Neben der Trophäe samt Urkunde konnten sich die vier Sieger über ein Preisgeld von 2.000 Euro freuen. Für die Zweitplatzierten gab es 1.000 Euro, für die Dritten 500 Euro.

 „Die eingereichten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie wichtig unsere Branche für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft ist“, meinte Fachgruppenobmann Thomas Kasper.  Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf ergänzte: „Die Projekte des diesjährigen Abfallwirtschaftspreises haben großes Potential, auch über die Landesgrenzen hinweg ihre Bedeutung und Wirkung für die Erhaltung einer sauberen Umwelt zu entfalten.“

Wolfgang Ecker, der Präsident der WKNÖ, betonte die Innovationskraft der niederösterreichischen Unternehmen: „Unsere Betriebe reden nicht einfach von ‚Green Deal‘, sie leisten mit ihren Innovationen und Aktivitäten einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Daher sind Preise wie der Skarabäus wichtig, um aufzuzeigen, was in unseren Betrieben bereits alles für eine nachhaltige Abfallwirtschaft geleistet wird.“