Mehr Grün in die Stadt. Die Stadtgemeinde Tulln erarbeitet im Rahmen des neu entstehenden Stadtentwicklungskonzeptes bereits seit Herbst 2018 klare Leitlinien.

Von Helga Urbanitsch. Erstellt am 22. Mai 2019 (04:05)
Stadtgemeinde Tulln
Alexander Schmidhammer (Arge Stadtgrün-Experte und „Wilder Gärtner“), Landschaftsplanerin und Agnes Feigl (ebenfalls im Arge Team) und Bürgermeister Peter Eisenschenk mit neuen Leitlinien.

Tulln ist als Gartenhauptstadt Österreichs schon jetzt auf kommunaler Ebene Vorreiter in Sachen Klima- und Umweltschutz. Um dieses Bekenntnis noch zu unterstreichen, werden seit Herbst 2018 im Rahmen des neu entstehenden Stadtentwicklungskonzeptes klare Leitlinien erarbeitet.

Ziel ist die umwelt- und klimagerechte Gestaltung des öffentlichen Raumes sowohl im gemeindeeigenen als auch im privaten Bereich weiter voranzutreiben, etwa mit grünen Fassaden oder begrünte Supermarkt-Parkplätze.

„Bereits jetzt agieren wir in Sachen Klima- und Umweltschutz auf sehr hohem Niveau, das zeigen die extrem vielen und rein ökologisch gepflegten Grünräume in der Stadt oder auch unsere 14.000 Bäume, die allesamt in einem Baumkataster erfasst sind“, so Bürgermeister Peter Eisenschenk.

„Nun wird eine strategische Leitlinie erstellt, für uns selbst, aber auch für Kooperationen mit zum Beispiel Supermärkten oder Wohnbauträgern“, erklärt Eisenschenk. Damit sollen Maßnahmen zum Klimaschutz im öffentlichen Raum auf noch breitere Beine gestellt werden. Auch der Bodenversiegelung durch Dritte soll entgegengearbeitet werden. Städtisches Grün soll weiter ausgebaut werden.

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