Ort soll langsam wachsen. Beschlüsse zu Bauflächen und Schulstarthilfe samt einem Bericht über „Königsbrunn mobil“.

Von Christa Wallak. Erstellt am 18. September 2019 (04:00)
Wallak
Herbert Mantler, Fritz Krapfenbauer, Karl Waltner und Michael Graf - hier bei einem Touchscreen in der volkskundlichen Ausstellung im Heimatmuseum - freuen sich auf die Besucher bei der „Langen Nacht der Museen“ am 5. Oktober.

Ein Bedarf an Baugründen in der Marktgemeinde ist gegeben, waren sich alle Gemeinderatsmitglieder einig. Mit großer Erleichterung wurde daher die 2009 vom Land NÖ wegen Überflutungsgefahr verhängte Bausperre in Hippersdorf aufgehoben. Nach dreijähriger Bauphase sind die Maßnahmen zum Hochwasserschutz abgeschlossen und von der Bezirkshauptmannschaft Tulln genehmigt. Rund ein Dutzend Grundeigentümer können somit ihre Bauvorhaben starten.

Das Projekt der Ö-Bauland und Projektentwicklungs-GmbH in Bierbaum, wo bis zu 40 Häuser entstehen könnten, wurde jedoch als zu groß beurteilt und einstimmig abgelehnt. „Der Zuzug muss auf die örtliche Infrastruktur, wie Kindergarten und Volksschule, abgestimmt werden“, sieht Bürgermeister Franz Stöger die Herausforderung.

Einstimmig beschlossen wurde auch eine Schulstarthilfe der Gemeinde. Eltern erhalten für jeden Erstklassler, der die Volksschule in Königsbrunn besucht und dort auch seinen Wohnsitz hat, 70 Euro.

Beim Projekt „Königsbrunn mobil“ wird laut Vizebürgermeister Josef Schwanzer überlegt, welches Fahrzeug angeschafft oder gemietet werden soll. Es werden noch ehrenamtliche Lenker gesucht und die Preisgestaltung ausgearbeitet. Geplanter Start: Anfang Jänner.

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