„Wir sind Kinder im Garten Gottes“. Königstetten: Erstkommunion findet demnächst mit Einschränkungen im Freien statt, die im Vorjahr verschobene Firmung wird im Sommer nachgeholt.

Von Monika Gutscher. Erstellt am 05. Mai 2021 (03:48)

Die Erstkommunionvorbereitung findet diesmal in der Volksschule mit der Religionslehrerin Claudia Lehner-Papst statt. „Denn Tischmütter sind heuer nicht erlaubt“, erklärt Pfarrer Eusebiu Bulai. Auch in der Fastenzeit gab es keine Kindermessen, allerdings wurde zu Ostern in zwei Gruppen mit der Religionslehrerin und den Erstkommunionkindern eine Messe gefeiert. „Eine Woche vor der Erstkommunion wird auch noch eine Hl. Messe zelebriert“, so Bulai. Das Fest der Erstkommunion findet am Sonntag, 13. Juni, statt. Erstmals ist das Fest passend auch zum heurigen Thema der Erstkommunion „Wir sind Kinder im Garten Gottes“ im Pfarrgarten geplant.

Auch heuer dürfen, so wie im Vorjahr, nur die Angehörigen und nicht die gesamte Gemeinde mit den 23 Kindern mitfeiern. „Da der Pfarrgarten sehr groß ist, soll es diesmal keine Beschränkung für die Anzahl der Familienmitglieder geben. Jedoch wird es, sofern es bei der Zwei-Meter-Abstandsregel bleibt, wahrscheinlich keine Agape geben“, erläutert der Pfarrer. „Die Erstkommunion soll auch — nach Rücksprache mit dem Pfarrgemeinderat — klassenweise getrennt hintereinander stattfinden“, ergänzt Lehner-Papst. Beim Elternabend in zwei Wochen wird Weiteres entschieden. In der Pfarrkirche werden ab sofort zwei Plakate hängen, auf denen sich die Kinder (klassenweise getrennt) vorstellen.

„Wir hoffen auf schönes Wetter, damit die Erstkommunion und die Firmung im Pfarrgarten stattfinden können.“ Pfarrer Eusebiu Bulai

„Nachdem das heurige Thema ,Wir sind Kinder im Garten Gottes‘ ist, haben die Vorbereitungsstunden auch viel mit Blumen und Natur zu tun. Auch singen wir im Schulgarten“, erzählt die Religionslehrerin Lehner-Papst über die Vorbereitungsstunden, die ausschließlich während des Religionsunterrichts stattfinden. „Wir hoffen natürlich auf passendes Wetter, sodass wir im Pfarrgarten feiern können, sonst müssten wir in die Kirche mit den jeweiligen Maßnahmen ausweichen.“

Auch bei der Firmung gibt es ähnliche Überlegungen, denn auch bei 32 Firmlingen sei der Platz im Pfarrgarten nicht ausreichend. „Wir werden es wahrscheinlich so machen, dass pro Firmling und dessen Angehörigen eine Bank zur Verfügung steht oder die Firmung wird auf zwei Termine aufgeteilt. Es ist noch alles offen, wir sind da flexibel“, teilte Firmbegleiterin Christa Werilly mit.

Auch die Firmung wird heuer gefeiert

Die Firmung wird am 1. August stattfinden. Da dieser Termin in der Urlaubszeit ist, könnten die Firmlinge auch in Tulbing am 29. August teilnehmen. Eigentlich hätte die Firmung bereits im Vorjahr stattfinden sollen. Die Corona-Maßnahmen machten einen Strich durch diese Rechnung. Somit waren zwar alle Vorbereitungsstunden absolviert, jedoch fehlte mit der Firmung der krönende Abschluss. „Wir haben zwar eine WhatsApp-Gruppe, allerdings ist trotzdem der Kontakt zueinander leider ziemlich abgerissen“, bedauert Werilly die derzeitige Situation. Es wird vor der Firmung noch eine gemeinsame Stunde geben.

„Außerdem ist uns der Firmspender erhalten geblieben“, freut sich die Firmbegleiterin. Die Firmung wird von Abt em. Martin Fellhofer aus dem Stift Schlägl (Oberösterreich) gespendet. „Das Stift Schlägl besaß einen der fünf Leshöfe in König-stetten, daher greifen wir gerne bei solchen Anlässen darauf zurück“, erklärt Werilly den Zusammenhang. Der Altabt wird schon einen Tag vor der Firmung anreisen, damit er gemeinsam mit den Firmlingen noch eine Wanderung auf den Tulbingerkogel unternehmen kann.

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