Alfred Eisler nimmt in Tulln den Hut. Kommandant der Stadtfeuerwehr Tulln Alfred Eisler wird nicht mehr kandidieren. Umgestaltungen sind erforderlich.

Von Helga Urbanitsch. Erstellt am 30. Dezember 2020 (03:48)
Kommandant Alfred Eisler wird aus Altersgründen nicht mehr kandidieren.
Peischl

In Tulln sind die Wahlen für den 22. Jänner geplant. Hier wird es auf jeden Fall eine Änderung geben: „Ich werde, kann und darf nicht mehr kandidieren, da ich im kommenden Jahr die Altersgrenze von 65 Jahren erreiche“, so Kommandant der Stadtfeuerwehr Tulln Alfred Eisler. Das heißt, es sind hier Umgestaltungen im Kommando notwendig, „es wird eine Verjüngung geben“, fügt Eisler hinzu.

Wer die Feuerwehr in Zukunft führen wird, ist noch nicht bekannt. Es gibt zwar dauernd interne Gespräche, aber ein klarer Trend zu einer Person zeichnet sich noch nicht ab.

Diese Wahlen stehen natürlich auch im Schatten der derzeitigen Coronasituation, es gibt für diese Wahlen besondere Bestimmungen des Landesverbandes. Abstand, Maske, eigene Vorgaben für die Einbringung von Wahlvorschlägen und andere Maßnahmen.

Verjüngung steht an

„Trotzdem bin ich überzeugt, dass wir das schaffen werden, und ich mache mir auch für die Zukunft keine Sorgen. Wir haben eine große Zahl von motivierten und gut ausgebildeten Kameraden, sodass auch in den nächsten Jahren die Feuerwehr Tulln in gewohnter Qualität für die Bevölkerung da sein wird“, betont Kommandant Eisler.

Bei der Stadtfeuerwehr Tulln werden 94 wahlberechtigte Kameraden im Jänner ihre Stimme für Kommandant und Kommandant-Stellvertreter abgeben.

Alfred Eisler trat 1979 der Stadtfeuerwehr Tulln bei und wurde 2017 zum zweiten Mal bereits zum Kommandanten gewählt.