Abstand, aber keine Panik. Über das Tullner Comeback des Coronavirus.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 01. Juli 2020 (03:02)

Es hat schon etwas Surreales. Zuerst verbringt man den bislang heißesten Tag des Jahres an einem Badesee. Natürlich auf Abstand, aber trotzdem gemeinsam mit hunderten weiteren Abkühlung Suchenden. Wären da nicht die Mund-Nasenschutz-Masken und Gesichtsvisiere der Kellner im Ausflugslokal, man könnte die Coronakrise fast vergessen.

Das kalte Erwachen am Tag danach ist erst der spürbaren Abkühlung durch die über Nacht gesunkenen Temperaturen geschuldet. Doch schon die erste Recherche des Tages lässt einen auch innerlich frösteln: Die Sport-Mittelschule Tulln musste wegen eines an Covid-19-erkrankten Lehrers gesperrt werden. Natürlich hört man ständig von weltweit nach wie vor steigenden Zahlen von Erkrankten und leider auch Toten.

Aber der akute Fall vor der eigenen Haustür führt einem die unsichtbare Gefahr unmittelbar, ja fast brutal vor Augen.

Was sagt uns das? Abstandhalten ist nach wie vor angesagt, aber bitte keine Panik!