Ein Pool voll mit Trinkwasser. Über die Idee einer „Pool-Steuer“.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 25. April 2019 (03:41)

Die Temperaturen im Bezirk Tulln nähern sich allmählich den 25 Grad Celsius, also jenem Bereich in dem der Sprung ins kühle Nass lockt. Glücklich ist derjenige, der dann sogar einen Pool sein Eigen nennt.

Eine Gemeinde in Oberösterreich hat die Einführung einer „Poolsteuer“ beschlossen. Je nach Größe des Beckens verlangt Eberschwang bis zu 100 Euro zusätzlich zu den Wassergebühren. Das Geld soll für Reparaturen und Erneuerungen der Leitungen aufgewendet werden. In Tulln und in Städten der Umgebung ist das derzeit kein Thema.

Schon gar nicht in der Bezirkshauptstadt, denn da wurde in den letzten Jahren viel in die Trinkwasserversorgung investiert. So kommt es in Tulln nicht einmal an Pool-Befüllungstagen zu Engpässen.

Dennoch ist es notwendig, sich der Bedeutung von Wasser bewusst zu werden. Es muss ja nicht gleich eine Steuer sein, schon gar nicht so knapp vor der nächsten Gemeinderatswahl.