Eine ganz neue Philosophie. Wolfgang Stritzl über eine neue Zeitrechnung beim SV Würmla.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 05. Februar 2014 (07:41)
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In Würmla hat eine neue Zeitrechnung begonnen. Dass nur drei neue Spieler kommen und bloß zwei abgegeben werden, hat es zumindest in der jüngeren Vereinsgeschichte überhaupt noch nie gegeben.
Die NÖN recherchierte. In den 19 Transferzeiten vom Wiederaufstieg in die Regionalliga im Sommer 2004 bis zu dieser sind 155 neue Spieler gekommen und 160 gegangen. Macht im Schnitt acht Zu- und ebenso viele Abgänge pro Halbsaison. Im Sommer 2010, nach dem Abstieg in die 1. Landesliga, hat der SVW mit elf Mann sogar eine ganze neue Mannschaft verpflichtet.

Erstmals seit einem Jahrzehnt also wurde kein Einschnitt vorgenommen, ist beim Verein Kontinuität eingekehrt, die es bis jetzt nicht gegeben hat. Nach dem erfolgreichen Herbst hat es auch wahrlich keinen Grund für große Veränderungen gegeben.
Trainer Karl Lamp darf zufrieden sein. Er muss nicht von vorne beginnen, sondern kann auf den Herbst aufbauen. Die Genieblitze eines Markus Holemar werden zwar fehlen, doch in Summe dürfte die Mannschaft nicht schwächer, sondern eher stärker geworden sein.
Auch die Fans werden es dem Verein danken. Endlich kennen sie die Spieler noch, die für den SVW aufs Feld laufen werden.