Erster Schritt auf langem Weg. Über das Tullner Klima-Manifest.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 10. Juli 2019 (03:19)

Das Tullner Klima-Manifest mit dem ambitionierten Ziel, innerhalb der kommenden 20 Jahre „CO neutrale Stadtgemeinde“ zu werden, hat überregional für mediales Echo gesorgt.

Sogar Klimaschützer Matthias Zawichowski, der als Techniker, Raumplaner und Experte für E-Mobilität weiß, worum es geht, jubelt: „Ich bin voll begeistert, dass Tulln und seine Entscheidungsträger so mutig sind!“

Die Gartenstadt ist also wieder einmal Vorreiter, zumindest in Niederösterreich und laut Zawichowski „in dieser Tiefe“ sogar in ganz Österreich.

Wenn der berechtigte Applaus für den ersten Schritt auf einem langen Weg verstummt ist, darf man gespannt der Umsetzung harren. Denn das Konzept beinhaltet viele ehrgeizige Maßnahmen, etwa die Absichtserklärung Windkraftanlagen im Gemeindegebiet zu errichten. NÖN-Leser wissen (Stichwort: Sitzenberg-Reidling/Herzogenburg), welches Spannungspotenzial hier verborgen liegt – und das nicht im Sinne von Stromerzeugung.