Es gibt nicht nur das Auto. Thomas Peischl über das Verkehrskonzept für den Bezirk Tulln.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 28. Februar 2018 (04:44)

Vor der Landtagswahl stand hier die Forderung nach einem Gesamtverkehrskonzept zu lesen, das Individualverkehr und öffentlichen Verkehr gleichermaßen berücksichtigt. Im Gespräch mit Bürgermeistern zeigt sich, dass daran bereits gearbeitet wird, und das nicht erst seit gestern.

Natürlich werden Straßen-Umfahrungen wie jene von Asparn/Kronau oder Königstetten besonders prominent diskutiert. Aber es sind weniger aufwendige Optimierungen, wie eine getaktete Busverbindung von St. Andrä-Wördern bis zum Bahnhof Tullnerfeld oder der Ausbau des gemeindeübergreifenden Radwegenetzes, die für die Zukunft hoffen lassen.

Je leichter der Knotenpunkt Tullnerfeld öffentlich erreicht wird, desto weniger Autos blockieren einander zu Stoßzeiten. Dem Radwegenetz wird für den Alltagsverkehr gesteigerte Bedeutung zukommen. Schon 2017 waren in Österreich mehr als 300.000 E-Bikes unterwegs, Tendenz: stark steigend. Schweißfrei zur Bahn, auch über längere Strecken, und trotzdem an der frischen Luft: eine Win/Win-Situation.