Euro: gekommen um zu bleiben. Über das Phänomen Euro-Info-Tour.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 13. Juni 2019 (03:36)

Alle Jahre wieder kommt der Bus der Nationalbank auch in die Bezirkshauptstadt Tulln. Wer jetzt der Meinung ist, dass sich die Euro-Info-Tour 17 Jahre nach Ausgabe der neuen Währung in Österreich langsam tot laufen könnte, irrt gewaltig.

Erstens gibt es immer wieder Neuigkeiten, wie etwa neue 100- und 200-Euro-Banknoten – noch sicherer, besser, schöner und überhaupt. Zweitens, und das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, wurden alleine in Tulln immer noch fast 500.000 Schilling eingewechselt. Okay, das ist bei weitem nicht mehr so viel Geld, wie es einmal war. In den 1980ern wäre sich noch ein Haus ausgegangen, heute gerade einmal ein Auto der unteren Mittelklasse.

Trotzdem wirft das Fragen auf: Sind das tatsächlich nur die Inhalte von Sparstrümpfen und -büchsen, die in Matratzen der einen oder anderen Erbtante auftauchten? Oder geben langsam auch jene auf, die damit spekulierten, dass der Euro vielleicht nur eine vorübergehende Erscheinung ist…