Gleichstellung ohne großes „I“. Thomas Peischl über das Binnen-I.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 23. Juli 2014 (09:25)

Liebe Leserinnen, liebe Leser! Nein, so nicht. Das verbraucht viel zu viele wertvolle Buchstaben in dieser ohnehin knapp bemessenen Spalte. Also doch: Liebe LeserInnen! Nein, tut mir leid. Das geht gar nicht. Das schaut aus, als ob der Verfasser versehentlich die Umschaltetaste gedrückt und der Lektor (Stellen sie sich vor ich hätte jetzt auch noch „oder die Lektorin“ schreiben müssen — was das Platz kostet!) hätte es überlesen.

Selbst wenn dieses große „I“ in den Augen einiger Leserinnen (und Leser?), die noch immer bestehenden Ungerechtigkeiten in Sachen Gleichstellung der Geschlechter zum Ausdruck gebracht hätte — das muss auch anders gehen.

Gleiches Geld für gleiche Arbeit oder Ausbau von familienfreundlichen Kinderbetreuungseinrichtungen im Bezirk, die es ermöglichen, dass diese gleich hohen Einkommen auch von beiden Elternteilen bezogen werden. Themen wie diese trommeln wir immer wieder gerne. Aber bitte ohne Verschwendung von wertvollen Buchstaben und ohne das schreckliche Binnen-I.