Im besten Sinne ansteckend. Über den Würdigungspreis für Gottfried Zawichowski.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 13. November 2019 (03:18)

Zu sagen, Musik sei für Gottfried Zawichowski so etwas wie eine Berufung, ist in etwa wie zu behaupten, Niki Lauda wäre ein halbwegs passabler Autofahrer gewesen.

Der Tullner lebt und atmet Musik in vielfältigen Ausprägungen, vor allem aber in zeitgenössischer Form und in Gestalt von möglichst perfekter choraler und orchestraler Darbietung. Einen einigermaßen vollständigen Überblick über seine Leistungen auf diesen Gebieten finden Sie im Artikel auf den Seiten 14 und 15. Es steht also zweifellos fest, dass er den Kulturwürdigungspreis des Landes Niederösterreich in der Kategorie Musik hoch verdient verliehen bekam.

Was „den Zawi“ für Tulln, Niederösterreich und darüber hinaus noch so wichtig macht? Er versteht es, seine Musikbegeisterung an andere weiter zu geben. Seine Leidenschaft ist im besten Sinne ansteckend. Das gilt auch für seine Geisteshaltung: Er ist ein Humanist, dem Extremismus in jeder Form zutiefst zuwider ist.