Im Kampf gegen Elektroschrott. Über den Reparaturbonus für defekte Haushaltsgeräte.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 16. Oktober 2019 (03:23)

Wer kennt das nicht: Geräte, die „zufällig“ wenige Wochen nach Ablauf der Garantie den Dienst versagen. Kaffeemaschinen, die die vorgesehene Anzahl an Portionen ausgeschenkt haben und plötzlich streiken. Ärger mit und über Haushaltselektronik ist kein Einzelschicksal.

Bislang gab es dagegen zwei probate Mittel: Bei Waschmaschinen zum Beispiel lieber etwas mehr ausgeben. Im Haushalt meiner Mutter gab es in mehr als vierzig Jahren genau zwei Wechsel. Wer auf Diskontgeräte setzt, hätte in derselben Zeit bis zu zehn Maschinen verbraucht. Daher zum Mitsticken: „Was nix kost’, is’ nix wert!“

Zweite Möglichkeit: Selbst wissen und können. Ein Kollege verlängerte das Leben seines scheintoten Flatscreen-TVs durch Tausch eines Standardbauteils um wenige Euro um mehrere Jahre.

Schön, dass es jetzt dank Reparaturbonus eine weitere Möglichkeit gibt, Elektroschrott zu minimieren. Hoffentlich wird reichlich davon Gebrauch gemacht und die Aktion ein Erfolg.