Kefers passen durchs Nadelöhr. Über unterschiedlichen Umgang mit Vermögen.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 15. Mai 2019 (03:28)

Als Journalist lernt man viele interessante Menschen kennen. Manchmal, eher selten, sind darunter auch Vermögende.

Selten? Ja, viele die man als wohlhabend oder reich bezeichnet, haben etwas Verbissenes, Verkrampftes, Unentspanntes. Sind stets darauf bedacht, den nächsten Vorteil für sich selbst herauszuschinden, das nächste Grundstück, das nächste Haus, das nächste Auto, was auch immer. Wirklich glücklich wirken sie selten, vielleicht weil das Gleichnis vom Kamel und dem Nadelöhr unterbewusst am Gewissen nagt (nachzulesen im Evangelium Ihrer Wahl).

Wohltuend sind da die interessanten Wohlhabenden, wie etwa das Ehepaar Kefer aus Tulln. Sie gründeten nicht nur die gemeinnützige Nachmittagsbetreuung „Good Afternoon“, sondern finanzieren auch im sechsten Jahr noch immer 64 Prozent der Kosten.

Man stelle sich vor, das Beispiel würde unter den oberen Zehntausend Schule machen - mit ähnlichen Projekten. Der Himmel auf Erden wäre nahe.