Bahnhofsgebiet braucht Vision. Über Bauen und Wohnen am Beispiel Neu Pixendorf.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 21. Juli 2021 (03:30)

In Neu Pixendorf schrillen die Alarmglocken. Mit dem letzten Projekt in der 14 Hektar großen Aufschließungszone erreicht der verdichtete Wohnbau in der einst landwirtschaftlich geprägten Marktgemeinde Michelhausen eine neue Spitze. Auf zwei großen Parzellen mit insgesamt 1,6 Hektar entstehen 308 Wohneinheiten und dazu 476 Tiefgaragenstellplätze. Ja, die Anrainer waren auf neue Nachbarn eingestellt, aber das sind dann doch sehr viele auf einmal (samt Autos). Der Baubescheid ist da, das Projekt wird wohl umgesetzt.

Entscheidend ist jetzt, was weiter im Umfeld des Regionalbahnhofs Tullnerfeld geschieht. Natürlich ist dieser perfekte Verkehrsknoten heiß begehrtes 1A-Siedlungsgebiet. Aber dafür muss es doch bitte, schönere, bessere und nachhaltigere Visionen geben als „kurz bis mittelfristig rund 1.600 Wohneinheiten“ in einer kleinen Stadt, wie sie für kurze Zeit auf einer Immobilien-Homepage angedroht wurden!