Bittere Folgen für das Finale. Wolfgang Stritzl über das unschöne Ende des Halbfinales.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 06. Februar 2019 (01:24)

Am Freitag beginnt die Eishockey-Landesliga von vorne. Im Best-of-three kämpfen Tulln, der Landesmeister von 16/17, und Titelverteidiger Stockerau um die Krone. Alle elf Spiele, die der EHC bereits in den Beinen hat, sind ohne Bedeutung.

Fast ohne Bedeutung. Denn das Halbfinale gegen Mödling endete mit einem Eklat. 56 Sekunden vor Schluss (beim Stand von 7:0!) kam es nach einem „Blind-Side-Check“ von Patrick Schindler gegen den Tullner Jaroslav Ostrom zu einem folgenschweren Handgemenge.

Es gab Matchstrafen gegen Tullner – der eine soll von der Bank gekommen sein, der andere eine Tätlichkeit gegen den Referee begangen haben. Dies hat eine Sperre von zumindest einem Spiel zur Folge, sodass Tulln im ersten Finalspiel gegen Stockerau empfindlich geschwächt ist.
Für drei Mödlinger gab es eine 20+5-Minuten-Strafe, darunter für den Gäste-Goalie, der sich in die Rauferei eingemischt hatte. Die Gäste traten darauf hin ab – nicht ohne vorher die Polizei gerufen zu haben …

Tulln-Trainer Privoznik möchte die drohende Strafe nicht akzeptieren, glaubt an einen Verfahrensfehler, weil der EHC bis Samstag keinen Bericht vorliegen hatte, um eine Rechtfertigung schreiben zu können.

Schade, dass das unschöne Ende des sportlich so klar gewonnenen Halbfinales auch bittere Folgen für das Finale hat.