Dieser Patient braucht Hilfe. Über den Kulturbetrieb und das Coronavirus.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 14. Oktober 2020 (03:38)

Ja, Covid-19 darf nicht verharmlost werden. Das Virus ist unberechenbar, manche bemerken gar nicht, dass sie infiziert sind/waren, andere erkranken schwer. Das ist kein Spaß und sämtliche Verschwörungstheoretiker sollten lieber schweigen, um möglichst wenige andere mit kranken Ideen anzustecken.

Und trotzdem: Zu Tode gefürchtet ist auch schon gestorben. Zu Hause einsperren und warten bis das alles vorbei ist, kann nicht die Lösung sein.

Ein Patient, der genau darunter leidet, ist der Kulturbetrieb. Dabei wird gerade hier sehr viel unternommen, um das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten. Nehmen wir nur die Bezirkshauptstadt: Egal ob TullnKultur, Gottfried Zawichowskis „musik: erleben“ (Fortführung der ehemaligen Jeunesse-Konzerte), Kunstwerkstatt oder echter Filmgenuss im Star Movie Tulln. Halten Sie Abstand, tragen Sie Maske, aber lassen Sie sich den Kulturgenuss nicht verleiden. Gemeinsam bringen wir diesen Patienten durch die Krise.