Ein Hauch von Normalität. Über die Öffnung nach dem harten Lockdown.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 10. Februar 2021 (03:30)

Im Radio fragt ein Reporter einen in einer Schlange vor einem Geschäft Wartenden: „Und, was kaufen Sie heute ein?“ Antwort: „Eigentlich brauch ich eh nix, aber es ist schön wieder einmal unter die Leut‘ zu kommen.“

Ja, das ist in einer Pandemie ganz klar nicht das beste Motiv, die eigenen vier Wände zu verlassen. Andererseits: Wer kann es dem guten Mann verdenken? Da greifen wir gleich hoch und zitieren Jesus aus dem Johannes-Evangelium: „Wer unschuldig ist, werfe als erster einen Stein …“ Würde dieser Satz des Öfteren erinnert, blieben nicht nur alle Steine am Boden, sondern müsste auch das eine oder andere ach so soziale Medium Konkurs anmelden.

Zurück zur Krise: Wir alle sehnen uns doch nach jedem Hauch von Normalität. Wir sind froh, dass Friseure wieder öffnen, bevor wir uns im Spiegel an „Cousin Itt“ annähern (man kennt ihn aus der Adams Family, wenn nicht – Google hilft).

Ansonsten bleibt es dabei: Abstand, Maske, Tests und hoffentlich bald: die Impfung!