Fernblick in die nahe Zukunft. Über Stadtentwicklung in Coronazeiten.

Von Claudia Wagner. Erstellt am 28. Oktober 2020 (04:00)

Wo soll Tulln 2030 stehen? Zehn Jahre sind alles andere als eine Ewigkeit, vor allem für Stadtplaner. Aber: Was die nächsten Wochen, geschweige denn die nächsten Monate, bringen, ist ungewiss. Und so ist es leider müßig, weiter in die Zukunft zu blicken.

Corona ist – nach einem halbwegs unbeschwerten Sommer – mit voller Wucht zurückgekehrt. Der anfängliche Schock, ausgelöst durch die Rotschaltung der Bezirks-Ampel, verblasst langsam. Jetzt gilt es, zu reagieren: Die Bezirkshauptmannschaft nimmt die Lage ernst, ohne Panik zu verbreiten. Die Stadtgemeinde setzt mit Wirtschaft und Digitalisierung wichtige Schwerpunkte für die Zukunft. Und was kann jeder Einzelne beitragen? Das Miteinander, dessen sich Tulln so rühmt, ist mehr denn je gefragt. Die Krise kann nur gemeinsam bewältigt werden. Und dann – wenn die Pandemie überstanden ist – werden Themen wie Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung wieder abseits von gedrückter Stimmung stattfinden können.