Heikle Sache für alle Beteiligten. Thomas Peischl über eine gefährliche Tullner Kreuzung.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 21. September 2016 (05:18)

Anrainer berichten, dass es im Kreuzungsbereich Egon-Schiele-Gasse/Königstetter Straße häufiger zu gefährlichen Situationen mit Einsatzfahrzeugen kommt. Jetzt hat es (wieder einmal) gekracht, glücklicherweise wurde niemand ernsthaft verletzt. Trotzdem will man mit keinem der Unfalllenker tauschen.

Wenn die Rettung mit Blaulicht und Folgetonhorn unterwegs ist, handelt es sich um etwas Ernstes. Der Fahrer weiß, dass jede Sekunde zählt. Alle anderen Verkehrsteilnehmer müssen Platz machen.

Aber: Bei Rotlicht heißt es auch für den Lenker des Einsatzfahrzeugs, anhalten und erst einfahren, wenn er sich überzeugt hat, dass er nicht Menschen gefährdet oder Sachen beschädigt. Ob das im aktuellen Fall eingehalten wurde, werden Sachverständige zu klären haben.

Unterm Strich bleibt ein glimpflicher Unfallausgang. Wir anderen Autofahrer lesen davon und nähern uns die nächsten paar Male der genannten Kreuzung besonders vorsichtig. Es könnte ja eine Rettung um die Ecke schießen. Aber bald ist die Sache wieder vergessen …