Würmla hat den Richtigen geholt. Wolfgang Stritzl über den „unabsteigbaren“ Hannes Neumayer.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 21. September 2016 (05:39)

Der SV Würmla hat einen neuen Trainer. Wenn es jemand schafft, den SVW zurück auf die Erfolgsspur zu führen, dann ist es Hannes Neumayer.

Das Umfeld in Würmla kennt er bestens, dreieinhalb Jahre hat er dort gespielt (1994 bis 1997), ein Jahr (2002/03) die Kampfmannschaft trainiert.

Der Trainerfuchs gilt als „unabsteigbar“. Das erste Mal hat er vor 16 Jahren in Retz Feuerwehr gespielt, das Unmögliche möglich und aus dem abgeschlagenen Schlusslicht der 1. Landesliga die beste Frühjahrsmannschaft gemacht.

Geschichte geschrieben hat der 56-jährige Pottenbrunner auch 2008. Mit Zwentendorf ist ihm ein vergleichbares Husarenstück gelungen. Der damalige 2.-Landesligist überwinterte mit vier Pünktchen am letzten Platz, mit zwei weniger als Retz acht Jahre zuvor. Neumayer katapultierte Zwentendorf auf den dritten Platz in der Frühjahrstabelle, der Klassenerhalt war nach einem sensationellen April (zehn Punkte aus vier Spielen) in trockenen Tüchern.

Vor 16 Jahren Retz, vor acht Jahren Zwentendorf, jetzt Würmla. „Hannes unabsteigbar“ ist zur Stelle, wenn Feuer am Dach ist. Eines ist aber selbst für Neumayer neu: dass er in Würmla seinen Sohn Andree trainieren wird. Aber auch diese Herausforderung wird er meistern.