Mehr Info bringt bessere Antwort. Über das Karner Projekt in St. Andrä-Wördern.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 04. Dezember 2019 (03:18)

22.000 Quadratmeter Bodenaushubdeponie, 39.000 m Sandsteinabbau und Rodungen im Ausmaß von mehreren Fußballfeldern … Als die Pläne der Firma Karner für ihre Greifenstein-Projekte bekannt wurden, war der Aufschrei laut: Umweltzerstörung, mehr Lkw-Verkehr, Staub, Lärm und überhaupt!

Das Unternehmen reagierte klug mit einer unaufgeregten öffentlichen Informationsveranstaltung. Die machte aus dem Vorhaben zwar noch lange kein Naturparkprojekt, aber es spricht auch Vieles dafür:
Material, das ansonsten von weit her geholt werden muss, kann lokal abgebaut werden, Schwerverkehrkilometer würden eingespart. Das Familienunternehmen Karner will mit dem Vorhaben Arbeitsplätze im Ort absichern. Für das Abbaugebiet gibt es langjährige, detaillierte Aufforstungspläne.

Die Frage, ob das Projekt für den Ort sinnvoll ist, war nur auf den ersten Blick simpel. Je mehr Informationen man hat, umso schwieriger, aber auch umso richtiger werden Antworten.