Tulln

Erstellt am 13. Februar 2019, 04:23

von Thomas Peischl

Motor läuft, aber das Hirn nicht. Thomas Peischl über die Wartezeit im Waschanlagenstau.

Die nasse Salzmischung auf der Straße hinterlässt Spuren auf den Autos. Entsprechend groß ist an schönen Tagen der Andrang bei den Waschanlagen.

Im Wartestau vor einer Anlageneinfahrt Anfang Jänner: Eine Mutter teilt mit ihrem Kind ein Twinni-Eis, sehr lieb. Aber anscheinend war es dann zu kalt im Auto, denn die gut 15 bis 20 Minuten bis zur Wäsche musste der Motor durchlaufen.

Nächste Beobachtung Anfang Februar: Die Sonne scheint, es ist nicht wirklich kalt. Trotzdem lassen zwei Männer in einem Auto neueren Baujahres den Motor 20 bis 30 Minuten (der Autor muss schätzen, da er schneller an der Reihe war) bis zur Einfahrt durchlaufen. Die Angst, dass der Wagen nicht mehr anspringt, kann es nicht gewesen sein. Autos, auf die das zutrifft, sollte man nicht mehr gründlich waschen. Schmutz dient dort häufig als lebenserhaltendes Dichtmittel.

Große Bitte daher: Hirn an, Motor aus. Das gilt übrigens auch für die kurze Zeit, die man fürs Eiskratzen benötigt.