Rücksicht wäre wohl zu einfach. Über Verkehrssicherheit in der Stadt Tulln.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 11. September 2019 (03:25)

In der Staasdorfer Straße (B213) gibt es einen kombinierten Radfahrer-/Fußgänger-Übergang, dessen Querung bisweilen ein riskantes Unterfangen sein kann. Mit relativ einfachen Mitteln, etwa die Warnblinkanlage anders zu montieren bzw. zu schalten oder zusätzliche Markierungen anzubringen, kann die Sicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer erhöht werden.

Das simpelste Mittel von allen wäre immer noch die wechselseitige Rücksichtnahme. Dabei müssen naturgemäß Autofahrer zuerst in die Verantwortung genommen werden. Ja, die B213 ist dort schön gerade. Und auch wenn sich 70 km/h in modernen Pkw anfühlen wie 50 (wenn überhaupt), so machen Beschränkungen im Stadtgebiet durchaus Sinn. Genauso müssen Radfahrer nicht in die Querung rasen und unter allen Umständen ihren Vorrang erzwingen und Fußgänger nicht provokant langsam über den Zebrastreifen gehen. Aber das wäre wohl zu einfach.