Schnee und Eis als Wissenschaft. Thomas Peischl über Herausforderungen im Winterdienst.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 01. Februar 2017 (05:39)

Vor gar nicht allzu langer Zeit war der Winterdienst noch keine Wissenschaft: Schaufeln, Schneepflügen, Streusplit und Salz streuen. Schneefahrbahnen waren etwas, das Autofahrer selbst in den Ebenen des Tullnerfeldes nicht nur aus skandinavischen Filmen und Autowerbungen kannten.

Heute sind Autos größer, stärker und sicherer als je zuvor, immer mehr SUVs prägen das Straßenbild. Nicht selten sind sie mit Allradantrieb ausgerüstet, um (Vorsicht: Ironie!) auch die entlegensten Almhütten entlang der Donau und an der Wagramkante sicher zu erreichen.

Aber der Winterdienst ist trotzdem eine Wissenschaft geworden. Gestreut wird nicht einfach Salz, sondern eine stetig weiter entwickelte Mischlösung. Bauhof- und Straßendienstmitarbeiter werden regelmäßig geschult, um nach dem Motto „so wenig wie möglich, so viel wie nötig“ die Umwelt zu schonen und trotzdem unseren hohen Ansprüchen gerecht zu werden („Es schneit seit 10 Minuten und da liegt immer noch Schnee auf der Fahrbahn!“).

Hut ab vor unseren Schnee- und Eiswissenschaftern!