Ab Winter sind die Kritiker dran. Über den SV Langenrohr.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 11. September 2019 (01:44)

Für Langenrohr geht es Schlag auf Schlag. Nach Kottingbrunn, Retz und Scheiblinkirchen wartet am Wochenende die nächste schwere Aufgabe: Krems. Es ist der vierte Gegner in Folge aus den aktuellen Top-Sechs.

Und der schwerste. Die Wachauer sind für Langenrohr der Angstgegner schlechthin. Die letzten zehn Spiele gingen alle verloren (Torverhältnis: 6:31), der letzte Langenrohrer Sieg gegen Krems ist mehr als zehn Jahre her und datiert vom 29. Mai 2009 (2:0 in Krems).

Serien sind dazu da, um gebrochen zu werden. Langenrohr setzt auf seine Heimstärke, in dieser Saison ist der SVL vor eigenem Publikum noch ungeschlagen. Vor zwei Jahren gelang es sogar, in der ganzen Hinrunde kein einziges Heimspiel zu verlieren. Bis dahin ist es heuer freilich noch ein weiter Weg – aber nicht unmöglich, sollte am Freitag die Hürde Krems genommen werden.

„Wir hoffen auf ein Ende dieser Serie. Wenn wir als Mannschaft auftreten und die ‘Rohrer Tugenden ausspielen, bin ich optimistisch.“ Sagt Rene Schilcher, der vor seinem Rücktritt als sportlicher Leiter steht.

Er hatte im Umfeld des Vereins nicht nur Befürworter, sondern auch Kritiker. Diese haben ab Winter die Chance, es besser zu machen. Es ist immer leichter zu kritisieren, als tatsächlich auch Verantwortung zu übernehmen.