Auch menschlich muss es passen. Über die Transfers des SV Langenrohr.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 17. Juli 2019 (01:26)

Der SV Langenrohr blieb seiner Linie treu, änderte die Mannschaft nur punktuell. Zwei Abgänge schmerzen allerdings. Andreas Dospel, der verlängerte Arm von Trainer Gustl Baumühlner und mit 390 Einsätzen Rekordspieler des SVL, hinterlässt eine nicht zu schließende Lücke. Charakterspieler sind ohnehin eine vom Aussterben bedrohte Spielerrasse. Bleibt mit Werner Würzler eigentlich nur noch ein echter „Typ“, den Langenrohr im Kader hat.

Kaum zu ersetzen wird auch Außenbahnflitzer Slaven Lalic sein. Christian Szalay tritt in große Fußstapfen. Zumindest die Position des Innenverteidigers konnte Langenrohr vollwertig ersetzen. Bernhard Kotynski bringt Erfahrung aus 2. Liga bzw. Regionalliga mit.

In Abwehr vielleicht stärker, im Mittelfeld an Qualität verloren. Definitiv verstärkt haben dürfte sich Langenrohr im Angriff. Der Slowake Lukas Jacko hinterließ beim Training einen guten Eindruck und wurde am Montag verpflichtet. Auch der Wohlfühl-Faktor wird in Langenrohr groß geschrieben. „Uns war wichtig, dass nicht nur wir, sondern auch er von uns einen guten Eindruck hat“, so sportlicher Leiter Rene Schilcher.

Der Teamgeist hat Langenrohr schon immer ausgezeichnet. Nicht nur fußballerisch, auch menschlich müssen die Neuzugänge überzeugen. Das sollte Schule machen.