Auf der rot-weiß-roten Welle. Über eine Tullner Mannschaft ohne Legionäre?

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 05. Mai 2021 (01:23)

Noch zwei Spiele, und dann ist die Saison für die Tullner Handball-Herren vorbei. Eine Saison, die eigentlich recht gut begonnen hat und dann in einer Abwärtsspirale mündete. Tulln wird die Meisterschaft mit großer Wahrscheinlichkeit am zehnten und letzten Tabellenplatz beschließen. Nur dank der Aufstockung der 1. und 2. Liga hat der Traditionsklub den Klassenerhalt geschafft.

Raimund Auß ist seit 2019/20 der bereits vierte Trainer. Die beiden Platzierungsspiele gegen Graz sind, was diese Saison betrifft, bedeutungslos. Alles andere als bedeutungslos sind sie für Auß. Er nimmt seine Spieler in die Pflicht. „Ich werde sehen, mit dem ich planen kann. Und mit wem nicht.“

Nicht planen darf Tulln mit Tormann Cucuz, den es nach Luxemburg zieht. Auch Nenadic, der sich in Richtung 1. Liga verabschiedet (Bärnbach/Köflach), macht die Reise nach Graz nicht mit. Djulovic ist sowieso schon länger in seiner Heimat Montenegro.

Es ist gut möglich, dass Tulln ohne Legionär in die neue Saison gehen wird. Ganz schön mutig, nachdem man zwei Saisonen in Folge mit dem blauen Auge davon gekommen ist!