Bewegung statt Spielekonsole. Über die ersten Schritte zurück zur Normalität.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 20. Mai 2020 (02:19)

Es war ein erster Schritt zurück zur Normalität. Gemacht haben ihn die Kinder. So sehr wie wahrscheinlich noch nie haben sie sich darüber gefreut, in dieser Woche wieder zur Schule gehen zu dürfen.

Es war alles anders. Gesichtsmasken huschen über die Gänge, es wird eifrig Hände gewaschen, jeder hat einen eigenen Tisch, weil schichtweiser Schulbetrieb herrscht, noch immer jeder zweite Schüler zu Hause bleiben muss. Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt. Nur in jeder zweiten Pause ist es erlaubt, den Klassenraum zu verlassen. Das Fach Bewegung und Sport gibt es nicht mehr.

Zumindest nicht in der Schule. Aber wieder in der Freizeit, die zuletzt von Spiele-Konsolen und Handys bestimmt war.

Viele Fußballvereine haben ihren Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Für viele Kinder war es das erste Mal seit vielen Wochen, dass sie wieder an der frischen Luft gesportelt haben.

Die Umsetzung der Covid-19-Maßnahmen ist ein Kraftakt. Wichtig ist ein verantwortungsvoller Umgang. Die Corona-Verordnungen sind sinnvoll und sollten umgesetzt werden. Erwachsene stehen in der Pflicht, dies den Kindern vorzuleben. Auch Jugendbetreuer, die eine besondere Vorbildwirkung haben. Wenn sich Erwachsene nicht strikt an die Corona-Bestimmungen halten, darf man es von Kindern schon gar nicht verlangen und erwarten.