Der UHC Tulln ist aufgestanden. Wolfgang Stritzl über die Tullner Handballer, die in die Bundesliga drängen.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 27. Juni 2018 (02:17)

Mannschaftspräsentation des UHC Tulln. Zuletzt hat es dies zu glorreichen HLA-Zeiten gegeben. Auch das Ambiente und die illustre Gästeschar erinnerten an vergangene Erfolge, die der Traditionsklub vor gar nicht langer Zeit feiern hatte dürfen.

Zu den prominenten Besuchern zählte Gunnar Prokop. Er hat seine Handball-Wurzeln in Tulln, und so ist es kein Zufall, dass mittlerweile auch sein Enkerl beim UHC spielt. EHF-Generalsekretär Martin Hausleitner sprach von neuen Legenden, die es zu schreiben gilt.

Vor zehn Jahren noch war der UHC Tulln der einzige Verein Österreichs, der mit Damen und Herren in der höchsten Spielklasse vertreten war. Vor elf Jahren wurden die Männer zum dritten Mal binnen neun Jahren Österreichischer Cupsieger.

Der aktuelle Verein möchte nicht mehr von vergangenen Erfolgen leben. Er ist hungrig nach neuen. Mit dem Landesmeistertitel, den die Herren heuer erreicht haben, gibt man sich nicht zufrieden. Der Aufstieg in die Bundesliga soll her.

Nach der Enttäuschung gegen Atzgersdorf hat Tulln ein Jahr verloren. Nur, weil die Wiener für das Rückspiel einen früheren isländischen Teamspieler angemeldet haben, steht Atzgersdorf und nicht der UHC in der Bundesliga. Wie hat es Gunnar Prokop so treffend gesagt: „Erfolgreich ist der, der am öftesten wieder aufsteht.“ Tulln hat den ersten Schritt getan.