Die „Hütte“ muss voll sein. Über das Spitzenspiel in der 1. Klasse NW-M.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 16. Oktober 2019 (01:06)

227 Kampfmannschaften gibt es in Niederösterreich, die in einer 1. Klasse oder höher spielen. Nur zehn von ihnen sind noch ungeschlagen – darunter der USV Atzenbrugg-H. Und nur vier haben öfter gewonnen als die bislang acht Mal siegreich gebliebenen Atzenbrugger.

Am Sonntag fällt in der 1. Klasse NW-M eine Vorentscheidung im Kampf um den Herbstmeistertitel, wenn um 15 Uhr das Spitzenspiel gegen Lengenfeld angepfiffen wird. Der schärfste Verfolger befindet sich mit nur drei Punkten Rückstand in Lauerstellung.

Atzenbrugg hat die meisten Tore geschossen, die wenigsten bekommen. Robert Vanis hat für mehr als die Hälfte der Tore seiner Mannschaft verantwortlich gezeichnet. Sein Lengenfelder Pendant heißt Mario Franzl, der bei exakt 100 Meisterschaftstreffern hält (bei 126 Einsätzen). Lengenfeld hat saisonübergreifend nur eines seiner letzten 43 Bewerbsspiele verloren (0:1 in Heldenberg), wurde in der Saison 2018/19 ungeschlagener Meister der 2. Klasse Wachau – mit 74 Punkten und 113:11-Toren.

Am Sonntag spielen die beiden besten Mannschaften gegeneinander, welche die 1. Klasse NW-Mitte aktuell zu bieten hat. Mit Ausnahme der zeitgleich spielenden Zwentendorfer ist der USV konurrenzlos. Ein volles Haus sollte garantiert sein. Wenn nicht bei dieser Konstellation, wann dann?