Es weht ein neuer Wind

über den Trainerwechsel der Tullner Handballer.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 02:36
Lesezeit: 1 Min

Die Tullner Handballer haben auf die Tabellensituation reagiert. Geholt hat das Schlusslicht aber keinen Tormann, keinen Linkshänder und auch keinen Spielmacher, wie man nach der schweren Verletzung von Lukas Majbik vermuten hätte können. Sondern einen neuer Trainer. Fritz Zenk, ein ausgewiesener Experte und EHF-Pro-Lizenz-Inhaber aus Bayern, leitete am Montag bereits die erste Einheit.

Dass der bisherige Chef-Coach Raimund Auß dem Verein als Trainer des Future-Teams erhalten bleibt, ist bemerkenswert und ihm hoch anzurechnen. Die wenigsten Trainer, egal welcher Sportart, hätten den Schritt zurück gemacht, um den Verein in anderer Funktion zu unterstützen. Den meisten wäre ihr Ego im Weg gestanden.

Co-Trainer, wie ursprünglich angedacht, ist Auß aber nicht. Eigentlich auch logisch. Es kann für Irritationen sorgen, wenn der neue Trainer mit dem alten zusammen arbeitet.