Fast besser als 2018/19. Über den SVL, der mit den Top-Teams mithalten kann.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 18. September 2019 (01:55)

Langenrohr jubelt über das torlose Unentschieden gegen Krems. Tatsächlich hat der SVL allen Grund zur Freude. Über eine starke Leistung, über den ersten Punkt gegen die Wachauer nach zehn teils bitteren Niederlagen in Folge.

Nach dem ersten Viertel der Meisterschaft kann eine erste Zwischenbilanz gezogen werden. Langenrohr kann, wie die Punktgewinne gegen Krems und Retz zeigen, mit den Besten der Liga mithalten. Das Karriereende von Andreas Dospel ist nicht zu kompensieren, aber dennoch scheint die Mannschaft gefestigter als in der vergangenen Saison. Die linke Seite ist mit Rumpler und Szalay eindeutig stärker geworden. Die Abwehr steht sicher. Die Mannschaft kann Ausfälle kompensieren, wie zuletzt jenen von Stefan Kummerer. Lukas Marschall machte in der Innenverteidigung ein gutes Spiel: stark im Zweikampf, gute Spieleröffnung, gutes Stellungsspiel – top! Nicht nur er selbst ist mittlerweile zur Erkenntnis gelangt, dass er als Abwehrchef genauso wertvoll ist wie als Spielmacher im zentralen Mittelfeld.

Was Langenrohr fehlt, ist ein Knipser an vorderster Front. Hätte der SVL einen Stürmer von Format, würde er ganz vorne mitspielen können. Aber könnte sich der Verein das leisten? Kaum. Ein Platz im gesicherten Mittelfeld ist Erfolg genug.