Gekommen, um zu bleiben. Über die Handballer des UHC Tulln.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 24. Juli 2019 (01:29)

Neun Jahre dümpelten Tullns Handballer in der Landesliga herum. Jetzt endlich melden sie sich zurück in Handball-Österreich.

Am Montag begann das Abenteuer Spusu Challenge. Coach Jörg Sibral bat traditionell ins Josef-Keiblinger-Stadion zum Trainingsauftakt.

Aufzusteigen ist meist schwerer, als die Liga zu halten. Tulln brauchte auch zwei Anläufe, um in die Bundesliga zu kommen. Gekommen ist der UHC Tulln, um zu bleiben. Die Mannschaft hat ohne Zweifel die Qualität, die Liga zu halten.

Das Karriereende von Hans Schmölz schmerzt allerdings. Er war das Herz der Mannschaft, sein Fehlen wird nicht zu kompensieren sein.

Dafür trat Altmeister Andras Bozso vom Rücktritt zurück und hängt eine weitere Saison an. Weitere wichtige Personalie: Ex-Teamspieler Markus Wagesreiter konnte gehalten werden. Die Duelle mit seinem Stammverein St. Pölten zählen für Tulln im Allgemeinen und Wagesreiter im Besonderen zu den Saisonhöhepunkten.

Los geht die Meisterschaft am 31. August mit dem Auswärtsspiel in Bruck. Beim Grunddurchgangs-Dritten der vergangenen Saison wird sich zeigen, welche Rolle Tulln in der Bundesliga spielen wird. Bestimmt eine gute.