Gemeinde lässt FCT nicht hängen. Über die Sondersubvention für den FC Tulln.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 14. Oktober 2020 (01:42)

Der FC Tulln bekommt von der Stadtgemeinde eine Sonder-Förderung in der Höhe von 12.700 Euro. Verwendet werden die Gelder, um die finanziellen Verluste zu decken, die aus einer Bausteinaktion entstanden sind. Bei dieser war ein Auto zu gewinnen. Der große Verlierer war letztlich der Verein, der auf der Hälfte der Lose sitzen blieb.

Nicht die erhofften Einnahmen brachte auch das erste Tullner Clubbing im November 2019. Und heuer fällt der Verein wegen Corona sowieso um seine beiden Haupteinnahmequellen, der Gartenbaumesse und das Futsal-Turnier, das es – wenn überhaupt – nur in abgespeckter Form geben wird, um.

Die Stadtgemeinde hat dem Fußballverein nicht zum ersten Mal aus der Patsche geholfen. So gab es etwa schon im November 2006 eine vorgestreckte Subvention. Die politischen Entscheidungsträger lassen den sportlich und finanziell angeschlagenen Fußballverein nicht im Stich. Der Vorstand um Stephan Böhm hat sich die Chance verdient. Er ist angetreten, um den FCT schuldenfrei zu machen. Die finanzielle Gesundung ist tatsächlich wichtiger als der sportliche Erfolg, weil es sonst den Verein irgendwann nicht mehr geben wird. Besser ein Verein, der schwarze Zahlen schreibt, selbst wenn der Abstieg in die 1. Klasse in Kauf genommen werden muss.