Tulln

Erstellt am 16. Januar 2019, 02:08

von Wolfgang Stritzl

Grunddurchgang ist fast egal. Wolfgang Stritzl über den Abbruch des Eishockey-Spiels.

Das Eishockey-Spiel Tulln gegen Stockerau musste nach zwei Dritteln beim Stand von 1:6 abgebrochen werden. Der Schnee ließ eine Fortsetzung nicht zu.

Niederösterreichs Wettspielreferent hätte ein Nachtragsspiel anordnen können. Die Durchführungsbestimmungen sehen in diesem Fall die Absolvierung eines vollen Spieldrittels unter Übernahme des Spielstands zum Zeitpunkt des Abbruchs vor. Sowohl Stockerau, als auch Tulln verzichteten allerdings darauf. „Wenn man ehrlich ist, werden wir die fünf Tore kaum aufholen können“, gibt Tullns Obmann Willi Hummel zu. Hinzu kommt, dass in Kürze das Play-Off beginnt und ein Nachtragstermin nur schwer zu finden wäre. „Außerdem ist uns egal, wer Erster oder Zweiter wird. Denn im Finale spielen wir hoffentlich sowieso wieder gegeneinander.“

Nach den Stellungnahmen beider Vereine wurde der Spielstand mit 1:6 beglaubigt. Es war eine Entscheidung der Vernunft.

Tatsächlich ist es praktisch egal, wer den Grunddurchgang als Erster, Zweiter, Dritter oder sogar Vierter abschließt. Im Play-Off beginnt alles wieder von vorne. Nur das Heimrecht ist von der Platzierung im Grunddurchgang abhängig. Dass es aber kein Vorteil sein muss, das zweite Spiel vor eigenem Publikum zu bestreiten, hat das Finale vom Vorjahr gezeigt. Damals ist Tulln als Verlierer vom Eis gegangen. Heuer soll die Revanche gelingen!