So stark wie lange nicht. Über fünf Bezirksvereine mit Meisterchancen.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 09. Oktober 2019 (01:15)

Nur noch zwei Bezirksvereine sind noch ungeschlagen. Rust in der 2. Klasse Donau – das Spitzenspiel gegen Ex-Aequo-Tabellenführer Großrussbach endete torlos – und der USV Atzenbrugg-H. in der 1. Klasse Nordwest-Mitte – gegen Hadersdorf gab es nach sieben Siegen in Folge den allerersten Punkteverlust.

Drei weitere Klubs sind sehr erfolgreich unterwegs. Würmla (2. Landesliga West) verlor zwar das Auswärtsspiel in Schweiggers und damit die Tabellenführung, ist aber nur zwei Punkte hinter Platz eins in aussichtsreicher Lauerstellung. Grafenwörth ist Spitzenreiter in der Gebietsliga Nordwest-Waldviertel, Muckendorf/Zeiselmauer in der 1. Klasse Nordwest punktegleich mit dem Leader.

Fünf Mannschaften aus dem Bezirk haben also absolut realistische Titelchancen, soviele wie schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr. Wann ein Tullnerfelder Verein zuletzt aufgestiegen ist? Das ist schon drei lange Saisonen her, letzter Meister war Großweikersdorf 2016/17.

Ein Ende der langen Durststrecke ohne gewonnene Meisterschaft, aber mit fünf (!) verlorenen Bezirksteams - Altenwörth, Großriedenthal, Königstetten, Wiesendorf und Zeiselmauer haben ihren (alleinigen) Kampfmannschaftsbetrieb eingestellt – ist längst fällig.