Unentschieden wie ein Sieg. Über die erfreuliche Entwicklung des UHC Tulln.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 20. Januar 2021 (01:43)

Tullns Handballer sind gut ins neue Jahr gestartet. Gegen jene Mannschaft, gegen die es zum Saisonauftakt mit Minus-16 die höchste Niederlage der laufenden Meisterschaft gesetzt hatte, eroberte der UHC einen Punkt. Das 27:27-Unentschieden gegen die Fivers 2 wurde zurecht wie ein Sieg gefeiert.

Noch vor ein paar Monaten hätte Tulln ein solches Spiel verloren. Zum ersten Mal ist es gelungen, einen Fünf-Tore-Rückstand aufzuholen. Das zeugt von guter Moral und auch Konditition. Die Mannschaft ist intakt, physisch und psychisch.

Seit den Verpflichtungen von Mislav Nenadic (33 Tore in fünf Spielen) und Tormann Milan Cucuz, die nach drei bzw. vier Runden geholt wurden, ging es richtig bergauf. Knappe Niederlagen bei Tabellenführer Leoben (noch ohne Cucuz), den Zweiten Trofaiach und Vierten St. Pölten, zwei Siege (darunter gegen den Dritten Hollabrunn) und jetzt das Unentschieden gegen die Fivers – das ist eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.

Und Tullns neue Mannschaft, die jung ist und sich erst richtig einspielen muss, wird tendenziell nicht schwächer, sondern nur noch stärker. Mit dem Abstieg sollte der UHC in dieser Saison jedenfalls nichts zu tun haben.