Zuhause zu viele Gegentreffer. Über den schwer gefährdeten SV Langenlebarn.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 01. Mai 2019 (01:33)

So schlecht wie nach dieser Runde stand der Bezirk in der Gebietsliga Nord-Nordwest noch nie da. Alle drei Tullnerfelder Vereine drängen sich unter den letzten Fünf.

Langenlebarn trägt die rote Laterne. Zum ersten Mal nach 15 Runden wieder. Die Leistung gegen Prottes war nicht liga-tauglich. Keine einzige Torchance in 90 Minuten, kein Schuss aufs Tor, und die Dreier-Abwehr wirkte mitunter arg überfordert. Das Fehlen von Horaczek und Dadic mag ein Mitgrund sein, darf aber nicht als Ausrede für die schwache Leistung dienen.

In der Mannschaft stehen viele ähnliche Spielertypen, zuviele Sechser bzw. Innenverteidiger, die auf andere Positionen als ihre stärksten ausweichen müssen. Die Außenbahnenspieler sind komplett außer Form oder überfordert. Es fehlt ein starker Legionär im zentralen Mittelfeld.

Trotzdem hat die Mannschaft das Zeug, die Liga zu halten. Am Samstag wartet beim Tabellenzweiten Hohenau noch ein Freispiel, in dem der SDL nur überraschen kann. Aber dann beginnt die Meisterschaft von vorne. Langenlebarn muss gegen die direkten Konkurrenten liefern, punkten, am besten siegen. Auch die Tordifferenz wird den Ausschlag geben. 14 (!) Gegentreffer hat Lale in den heurigen vier Heimspielen kassiert – so steigt man ab!