Starke Zeichen fürs Miteinander. Thomas Peischl über Neujahrstreffen und -konzert in Tulln.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 16. Januar 2019 (03:28)

Bürgermeister Peter Eisenschenk wird nicht müde, Tulln als „Stadt des Miteinanders“ zu propagieren. Das stößt offenbar auf positive Resonanz, knapp 900 Besucher beim Tullner Neujahrstreffen im Minoritenkloster sind ein deutliches Zeichen. TVP, SPÖ, Grüne und NEOS tauschten miteinander vor großem Publikum Ideen und Anregungen aus. Die, die der Einladung definitiv nicht folgten, nämlich die Mandatare von TOP und FPÖ, fühlen sich in ihrer Oppositionsrolle wohl. Von Seiten der TVP hieß es zwar, man hoffe, dass irgendwann einmal alle Fraktionen mitmachen, so richtig ehrlich vermisst wird man die beiden Abtrünnigen aber nicht haben.

Miteinander gespielt, und zwar hervorragend, haben die jungen Künstler des Jugendsymphonieorchesters Tulln beim rotarischen Neujahrskonzert. Das war zweimal hintereinander ausverkauft, was doppelt schön ist. Denn die Nachwuchsmusiker spielen nicht nur Klassiker, die einem breiten Publikum gefallen. Sie bieten auch Ausgefallenes, diesmal etwa eine Hommage an den grandiosen Klaus Nomi — bitte weiter so!