Strom hat doch ein Mascherl. Über Ökostrom aus Tulln.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 11. Dezember 2019 (03:28)

Der Klimawandel oder richtiger Klimanotstand ist eine Tatsache. Wer das leugnet, wird diese Zeilen hier ohnehin nicht lesen – nicht nur, aber auch, weil er es vermutlich gar nicht will oder kann. Die Stadtgemeinde Tulln gehört offensichtlich nicht zu diesen Ignoranten.

Hier werden nicht nur Maßnahmen auf dem Papier beschlossen (Stichwort Klimamanifeste, die oft nur Absichtserklärungen sind) oder andere zum Handeln aufgefordert.

Tulln tut etwas. Jüngste Maßnahme: Die stadteigene Tulln Energie tritt jetzt als Stromhändler auf. Digitalisierung, Breit-und-immer-breiter-band-Netze und E-Mobilität werden in Zukunft nicht weniger Strom brauchen. Idealerweise wird der nicht aus fossiler oder gar nuklearer Energie gewonnen.

Je lokaler (oder wie in Tulln in Kooperation mit einem überregionalen Ökostrom-Pionier) die erneuerbare Energie angeboten wird, desto leichter lässt sich das Mascherl am Strom überprüfen. Ein Beispiel, das gerne Schule machen darf.