Von Beginn an unter Druck. Wolfgang Stritzl über Parallelen zwischen Würmla und Tulln.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 25. Juni 2014 (07:49)

Acht Bezirksvereine gehen mit einem neuen Trainer in die Saison. Jeder dritte hat somit den Betreuer gewechselt. Die jüngsten Rochaden: Rudi Ginsthofer folgt in Tulln Martin Eberhardt, und bei Würmla übernimmt Mario Handl das Kommando.

Beide verbindet eine gemeinsame Zeit beim SV Rust, der im vergangenen Jahr übrigens gleich vier Trainer „verbraucht“ hat. Weitere Parallele: Sowohl Tulln, als auch Würmla wollen um den Meistertitel mitspielen.

Die Ambitionen Tullns haben ihre Berechtigung. Erstens war der FCT hinter Übermannschaft Stripfing Vizemeister. Und zweitens wird eine Gebietsliga den Ansprüchen, die der Traditionsklub unserer Bezirkshauptstadt haben muss, nicht gerecht.

Die ehrgeizigen Ziele Würmlas sind ebenso legitim. In den letzten 22 der 30 Runden war der SVW bestes Team der Liga. 60 Punkte und 36 Tore von Frank Egharevba sprechen eine deutliche Sprache. Auch die Tradition verpflichtet. Würmla ist die beste Bezirksmannschaft der letzten zwei Jahrzehnte, hat zehn Jahre sogar in der Regionalliga gespielt (1997 bis 2001 bzw. 2004 bis 2010).

Auf Handl und Ginsthofer wartet eine reizvolle, zugleich aber auch gefährliche Aufgabe. Viel Zeit, ihre Mannschaft zu entwickeln, werden sie nicht bekommen. Die Ergebnisse müssen von Beginn an stimmen.