Wie man Strafen auch sehen kann. Über den Ärger über Verkehrsstrafen.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 10. April 2019 (03:19)

Wenn Sie extrem diszipliniert sind und Ihren rechten Fuß im Auto immer perfekt unter Kontrolle haben, müssen Sie ab dieser Stelle eigentlich nicht mehr weiterlesen. Aber wenn Sie sich schon das eine oder andere Mal über ein Strafmandat wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung (und sei sie noch so klein) geärgert haben, dann geht es Ihnen wie dem Verfasser dieser Zeilen.

In Wahrheit ärgert er sich nämlich über sich selbst. Nicht das Auto ist zu schnell gefahren, sondern er selbst. Nicht der Polizist, die Radar- oder jetzt noch genauer die Laserbox  ist schuld, nein, er war’s.

Dabei hätte die zu hohe Geschwindigkeit auch den Bremsweg um die entscheidenden Meter verlängern können. Dann hätte er vielleicht ein anderes Auto gerammt, schlimmer noch gar einen Radfahrer oder Fußgänger. Genau genommen ist die Strafe also schon okay.

Und nächstes Mal hat er dann seinen Gasfuß (hoffentlich) besser unter Kontrolle.