Wir erziehen die Hersteller. Über Sonnen- und Schattenseiten der E-Mobilität.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 17. Juli 2019 (03:39)

Im Bezirk Tulln sind bereits 522 Elektroautos unterwegs. Das ist nicht nix. Ob es der Auftakt für eine emissionsfreie Zukunft ist, wird sich weisen und ist von vielen Faktoren abhängig.

Zur Zeit herrscht ein Hype um alles, das mit „E-“ beginnt. Das reicht von (verzeihen Sie meine Sprache) schwachsinnigen Unfall-Provokationsgeräten, vulgo E-Scootern, bis zu unter Umständen sinnvollen Fahrzeugen wie E-Bikes, E-Motorrädern, E-Autos und E-Lkw. Wie bei fast jeder Technik kommt es auf die Nutzung an – Ausnahme: Atomenergie, die ist, bleibt und hinterlässt dauerhaft nur Müll.

Das bringt uns zurück zum wesentlichen Faktor, den wir alle beeinflussen können: Was kaufe ich und was nicht. Ist es eine gute Idee, ein 2,5 Tonnen SUV elektrisch zu bewegen? Wohl eher nicht. Brauche ich als gesunder, normal bis sehr fitter Mensch oder gar als Kind/Jugendlicher ein E-Bike, nur weil es Spaß macht? Sicher nicht. Wenn bei uns die Vernunft siegt, wird sie sich auch bei den Herstellern durchsetzen.