Universitätsklinikum Tulln: Vom Netz in den Kreißsaal. Hebammen, Pflegekräfte und Ärzte führen nun virtuell durch die Geburtshilfe des Universitätsklinikums und geben Antwort auf die häufigsten Fragen.

Von Doris Firmkranz. Erstellt am 01. Januar 2021 (03:45)
Hebamme Jacqueline Kien führt gemeinsam mit Kollegen durch die Geburtshilfeabteilung.
Uniklinik

„Unsere Führungen waren immer sehr gut besucht. Coronabedingt konnten wir sie vor Ort nicht mehr durchführen“, berichtet Pflegedirektorin Eva Kainz, „dies führte uns zur Überlegung, ein Video zu erstellen, um Schwangeren einen Eindruck der Station sowie alle nötigen Informationen zu übermitteln. Wir möchten damit den werdenden Eltern ein Stückchen mehr Sicherheit in dieser Zeit geben.“

Für künftige Mamas und Papas ist eine Kreißsaalführung eine gute Möglichkeit, die Gegebenheiten und Entbindungsräume bereits vor der Geburt zu besichtigen und Fragen zum Ablauf und der Nachsorge des Neugeborenen zu stellen. Ein kompetentes Team aus Hebammen, Pflegekräften und Ärzten führen nun virtuell durch die Geburtshilfe des Universitätsklinikums und beantworten Fragen zum Thema Geburt. Zusätzlich gibt es ein Informationsvideo zur PDA (Periduralanästhesie), die zur Schmerzlinderung bei der Geburt vom ärztlichen Team der Anästhesie angeboten wird.

Die stetig steigende Geburtenzahl (2019 waren es 1.055 Geburten) ist ein Ausdruck des Vertrauens in die Tullner Geburtshilfeabteilung, die in enger Zusammenarbeit mit der Neonatologie die Versorgung der Schwangeren und der Neugeborenen gewährleistet.

Die Kooperation zwischen der Geburtshilfe und der Neonatologie wird laufend auf allen Berufsebenen vertieft und ermöglicht eine flexible Betreuung der Neugeborenen und deren Eltern.